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Digital Zoom vs. optischer Zoom |
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Unter
digitalem Zoom versteht man die Eigenschaft eine Kamera mit Hilfe von
speziellen Algorithmen, die Grösse eines Fotos künstlich hochzurechnen,
was einem Heranzoomen durch ein Teleobjektiv nachempfunden ist. Dieser
Vorgang geht aber immer zu Lasten der Bildqualität und stellt keinen
Ersatz zum optischen Zoom dar.
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Ein optisches Zoom kennt man von herkömmlichen Kameras. Ein Objektiv
mit 35-70 mm Brennweite wrd z.B. als 2x Zoom bezeichnet. Dabei wird mit
70 mm jedes Motiv exakt doppelt so groß (breit) dargestellt wie bei 35
mm.
Das kann man auch erreichen, wenn man nur ein 35 mm
Objektiv einbaut und digital einen Ausschnitt daraus auf das Doppelte
vergrößert. Das entspricht dem Digital-Zoom.
Besonders bei
Kameras mit weniger als 3 MegaPixel kann man sich unschwer vorstellen,
daß die Qualität des vergrößerten Ausschnitts nicht gerade begeistert.
Bei Kameras ab 4 MegaPixel ist aber genügend Reserve vorhanden, um
Bildausschnitte zu vergrößern. Aber da sind wir schon bei der
entscheidenden Aussage. Das was Digital-Zoom in der Kamera macht, kann
man auch nachträglich am PC in aller Ruhe machen.
Fazit:
Eine Ausschnittsvergrößerung kann man nachträglich am heimischen PC wesentlich genauer durchführen. Sie läßt sich per Software mindestens genauso gut wie mit einem Digital-Zoom verwirklichen. Außerdem hat man zu Hause alle Zeit der Welt den Ausschnitt perfekt zu wählen.
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